ÜBERDOSIS FREUDE


Im Frühling 1966 befindet sich ein britischer Autor von Agentenkrimis inmitten der Arbeit seiner aktuellen Geschichte. Geplagt von Schreibblockaden, gepaart mit dem Termindruck seines Verlags, flüchtet sich der Schreiber mehr und mehr in nostalgische Erinnerungen und berauschende Substanzen.

 

Das TANZATELIER DEJAVU?! interpretiert tänzerisch und poetisch den Erfolgsdruck des modernen Menschen. 

 

Alice im Märchenland, Wolfkäppchen und Zwergwittchen - eine Welt in der alles seine Ordnung hat aber auch kopfüber steht. Frei, pulsierend und voller Möglichkeiten - eine Überdosis an Bildern und Gefühlen.

 

Dabei kombiniert das Tanzatelier die Talente von ProfitänzerInnen, älteren Menschen und Livemusikern.


Aufführungsdaten

Fr. 14.09.2018 20:00  Parktheater Grenchen
 Sa.15.09.2018 20:00  Parktheater Grenchen
So.16.09.2018 16:00  Heitere Fahne Bern


Inszenierung und Choreografie


Monika Hugi

Choreografin

Ziele des Projekts

 

  • Förderung gesellschaftlicher Integration älterer Menschen
  • Regionale und Überregionale Plattform für auftrebende Profitänzer bieten
  • Talentierten Livemusikern eine Bühne bieten

 

Überdosis Freude ist mein viertes grosses und persönliches Tanzprojekt. Das vorangegangene, „Erzähl mir von morgen…“ aus 2015 war, mit mehr als 500 Besuchern im Parktheather Grenchen, ein grosser Erfolg mit ausgeglichenem Budget. Inhaltlich war es geprägt von meinen persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen. Das aktuelle Projekt hingegen greift aktuelle gesellschaftliche Themen auf und reflektiert diese künstlerisch. 

 

Weiter hat sich das Atelier in den letzten beiden Jahren vergrössert und soll als Plattform für junge, talentierte, und aufstrebende Profitänzer dienen. Ich möchte ihnen die Möglichkeit bieten zu lernen, Erfahrungen sammeln und letztlich sich auf der Bühne präsentieren zu können - sowohl regional als auch überregional.

 

Ich habe das Ziel mit meinem Schaffen einen Beitrag zu leisten, in Grenchen und Umgebung eine Atmosphäre zu schaffen, in der ältere Menschen als wertvolle Puzzleteile der Gesellschaft anerkannt und geschätzt werden. Weiter möchte ich durch die Förderung junger Talente die Kulturlandschaft in der Region bereichern. 


Musikalische Begleitung


Jürg Michel Rickli

Piano

Mehr als zehn Jahre lang war Jürg musiktherapeutisch an der HPS Windisch und im Hause Jabahe tätig. Jürg Michel Rickli kann auf mehr als 30 Jahre Erfahrung als Chorleiter von ganz unterschiedlichen Chören zurückschauen. Er hat zudem jahrzehntelange Erfahrung als Jazz-Bandleader und Performer. Seit dem Abschluss seiner Ausbildung gehört ein vielseitiges kompositorisches Schaffen zu seiner Haupttätigkeit. 

Lukas Hänzi - "Der Dachs"

Gitarre

Nach einigen Umwegen in verschiedene berufliche Richtungen hat der angehende Musiklehrer endlich eine Möglichkeit gefunden, seine Leidenschaft mit einem sinnvollen Beruf zu verknüpfen. Als Songwriter mit eigenem Bühnenprogramm oder als Instrumentalist und Backgroundsänger im Duo ist er sich den Auftritt mit Gitarre vor Publikum gewöhnt und kann seiner Neugierde auf unterstützende Musik zu einem Theater- und Tanzprojekt endlich beruhigen. Dachs' Profil

Dominic Gilgen

Bass

Dominic Gilgen, geboren 1985 aus Bern ist als Gastronom, Betreuer im Asylbereich und Musiker tätig. 

 

Mit anfänglichem Unterricht auf der klassischen Gitarre wechselt er in seinem 16. Lebensjahr auf den E-Bass und spielt zusätzlich seit etwas mehr als 2 Jahren Kontrabass in verschiedensten Projekten im Bereich Pop, Rock, Blues, Folk und Reggae. 

 

Durch seine Bekanntschaft mit Samuel Friedli und Lukas Hänzi und den Wunsch Erfahrungen, gerade auf dem Kontrabass, zu sammeln, fand er seinen Weg in dieses Projekt.

Samuel Friedli

Gesang

Sam ist mit dem Tanzatelier DEJAVU?! von Herzen verbunden. Er besuchte eine Jazzschule und studiert nun an der PH Bern. Große Leidenschaft und Experimente in diverse musikalisch-instrumentelle Richtungen führten ihn immer näher an das Gesangsmikrophon, an dem er sich mittlerweile pudelwohl fühlt.


Darsteller


Alain Thélin

Schauspieler, Hauptrolle

Alain kennt man in Bern von den Weihnachtsmärchen, die er seit Jahren spielt, entweder am Theater am Käfigturm, Kursaal Bern oder am Theater National Bern. Den Einstieg zur Bühne fand Alain Thélin bei dem Amateurtheaterverein „NVB Theater Bern“ und stand 1989 mit 16 Jahren zum ersten Mal auf der Bühne. Später besuchte er die Ausbildung bei Edith Langer-Tolnay in Schauspiel, Gesang und Tanz (Ballett, Jazz, Step) von 1992 bis zu ihrem Tod 1996.

Bei der Theaterpädagogin Veronika Wenger besuchte er anschliessend während mehreren Jahren Schauspielkurse und betrieb Stimmbildung bei der Gesanglehrerin Pascale Thélin.

Alain spielte in den letzten 28 Jahren in über 70 Theaterstücken oder Musicals mit. Seine wichtigsten Erfolge waren u.a.: Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1992), Kurz vor Null (1997), Speckhut (1998), Der jüngste Tag (1999), Der eingebildete Kranke (2000), Der Theaterkoch (2002), Kaktusblüte (2003), Der Rotkäppchen-Report (2004), Der Unterhund (2005), Die Tür (2006), Bedroom Farce (2007), Misery (2008), Das Problem (2009), Show Dogs (2010), Fröhliche Geister (2011), Diner für Spinner (2012), Die Welle (2012), Sextett (2015), Agatha Christies Hobby ist Mord (2017).

 

Seit 2009 führt er bei der Märchen-Bühne Bern Regie und inszeniert das alljährliche Märchen der Brüder Grimm im Theater National in Bern.

Lena Cancellara

Tänzerin

Lena ist 49 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Sie begann mit zwölf Jahren ihre Tanzausbildung am Theater Remise, welches heute bekannt ist als Studio-Bühne Bern an. In diesen Jahren wurde sie im klas- sischen Ballett, Jazz, Modern, Step-Tanz und Schauspiel und Gesang unterrichtet. Mit der Show-Tanzgruppe „The Tollys“ hatte sie diverse Auftritte im In- und Ausland. In der Show Gruppe „Funky Spunky“ trat sie auch als Hip-Hop Tänzerin auf die Bühne.

 

Ihren grössten Erfolg hatte sie bisher mit der Show Gruppe Flaying Taps. Dort platzierte sie sich im Steptanz an der Schweizermeisterschaft auf Rang 2 und an der Weltmeisterschaft auf Rang 3. Lena war zudem bereits Tänzerin der ersten Aufführung des Tanzateliers DEJAVU?! im Stück „Limbus“ und faszinierte damals das Publikum mit ihrer starken Ausstrahlung und Energie. 

Lena Tatjana Mahlke

Tänzerin

Tatjana Mahlke wurde 1997 in Berlin geboren. Sie studiert mit Stipendium seit Mitte 2016 Bühnentanz an der Höheren Fachschule für Zeit-genössischen und Urbanen Bühnentanz in Zürich.Ihre Liebe zu Tanz entwickelte sie zuerst in den urbanen Stilen (bspw. HipHop, Breaking, Dancehall) und vor allem in der HipHop Freestyle Szene in Berlin. Seit Beginn ihres Studiums entdeckt sie auch die zeitgenössische Tanzszene mehr und mehr für sich.

 

2015 wirkte sie in verschiedenen Musikvideos, wie z.B. „Tanz drüber nach“ (Ohrbooten), mit. Im gleichen Jahr tanzte sie als Hauptrolle im Tanzkurzfilm „Temple of nature“ mit, eine studentische Filmproduktion der Filmuniversität Babelsberg, sowie in der Abschlusspräsentation des Stückes „Hunger“ mit Academy – Bühnenkunstschule für Jugendliche in Berlin Kreuzberg. Tatjana lebt in Zürich. 

Jenoe Marranchelli

Tänzer

Jenoe Marranchellis Tanzkarriere hat seinen Anfang im Rock’n’Roll. 1995 in Cazis, Graubünden, geboren, begann er mit vier Jahren, im Rock’n’Roll Club Pavillon zu tanzen. Seine tänzerische Ausbildung hat er nicht nur im Rock’n’Roll Club Chur, sondern auch in den Churer Schulen Axelrod und Tembea genossen. 2016 hat er sein Studium im Tanzwerk 101 in Zürich begonnen. Er hat an einer grossen Zahl tänzerischer Events mitgewirkt, 2017 etwa bei Nordwärts, Regie Exequiel Barreras, 2015 bei Frau, Regie Agata Lawniczak, 2013 bei Balletthoven, Regie Sonia Rocha und 2012 im Musical Ausgeträumt, Regie Laura Vischer. 

 

Jenoe ist mehrfacher Schweizer Meister im Rock’n’Roll. Zudem kann er auf 16 Jahre Unterrichtserfahrung zurückschauen, inbesondere in den Tanzstilen Rock’n’Roll, Jive und Boogie Woogie. Neben seiner tänzerischen Tätigkeit hat Jenoe Marranchelli eine Ausbildung zum Touristikkaufmann und eine kaufmännische Berufsmatura gemacht. 

Pascale Schüpbach

Tänzerin

Pascale ist 19 Jahre jung und somit die jüngste Mitwirkende im Projekt.  Bereits im Alter von sechs Jahren hat sie mit klassischem Ballettunterricht begonnen. Ein Jahr später nahm sie zudem Unterricht im Tanzstil  Hip-Hop. Mit neuen Jahren wechselte sie die Schule und wurde von Margot Utiger in der Studio-Bühne Bern weiter im klassischen Ballett und Jazz Dance trainiert. Bereits in diesem jungen Alter hat Pascale mehrere Bühnenerfahr-ungen sammeln können.

 

Sie wirkte unter anderem in der Musicalproduktion „Cats“ der Tanzwerkstatt Hinter-kappelen mit und hatte diverse Auftritte in der Studio-Bühne Bern.  In den letzten Auftritten bei „Hey Mamacita“, „Erzähl mir von morgen...“ und „Weihnachtsmärchen“ konnte sie durch ihre unglaubliche Bühnenpräsenz überzeugen.

Niki Stalder

Tänzerin

Niki Stalder (*1996) lässt sich teilzeit in Paris zur Tänzerin ausbilden, wo sie mit Thierry Verger, Ira Kodiche, Jean Claude Marignale zusammenarbeitet. Sie bildet sich in Modern Jazz, Ballett, Modal Underground, Jazz Rock,  zeitgenössisch und weiteren Stilen aus. Parallel dazu studiert sie in Zürich Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz an der HF ZUB Tanzwerk 101.

 

2015 choreographierte sie zusammen mit einer angehenden Theaterwissenschafterin ihr erstes Stück „unruhig?“, mit Aufführungsort Dampfzentrale Bern. An der Jungen Bühne Bern erarbeitete sie zudem in Zusammenarbeit das Stück „Leben 2.0“.

 

2014 tanzte sie für das Projekt «Die Gaza Monologe» und im 2018 «Homeland« mit dem Choreographen Marcel Leemann am Stadttheater Bern und der Bühne der Jungen Bühne Bern.

 

Marina Utiger

Professionelle Musicaldarstellerin

Mit sieben Jahren sammelte Marina bereits erste Bühnenerfahrungen im all-jährlichen Weihnachtsmärchen der Märchen-Bühne Bern. Nach ihrer Vorbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel an der Studio-Bühne Bern liess sie sich in Hamburg an der School of Entertainment zur Musicaldarstellerin ausbilden. Während dieser Ausbildung stand sie bereits mehrmals auf der Bühne. Es folgten Engagements in Hamburg beim Scharlatan Theater und beim Londoner Gastspiel

„Evita“ an der Hamburger Staatsoper. 

 

Nach der Zeit in Hamburg zog es sie wieder der in die Schweiz für Auftritte in Musical SATURDAY NIGHT FEVER am Le Théâtre Kriens-Luzern. Es folgten Auftritte als Sängerin im Kulturhof Schloss Köniz, als Tänzerin bei der Tanzcompany „Deep Emotions“ und zuletzt als Darstellerin beim Singspiel "Die Schokoladendramen" in der Theater Remise in Bern. Marinas Profil

 

Mirjam Zweifel

Tänzerin

Mirjam Jamuna Zweifel, aufgewachsen in Solothurn. hat ihre professionelle Tanzkarriere mit 24 Jahren begonnen, als sie beschloss, ihren Beruf als Buchhändlerin an den Nagel zu hängen und ihren Traum vom Tanzstudium zu verwirklichen. Nach einem Jahr an der Tanztheaterschule Zürich wechselte sie 2016 zum Vollzeitstudium an die Höhere Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz in Zürich. 

 

Mirjam realisierte 2016 im Rahmen der Sommervorstellungen am Theater Rigiblick in Zürich ihre beiden Kurztanzstücke „Dr.Stück“ und „Aphrodite“.

 

Für das Tanzfest Winterthur 2017 konnte sie zusammen mit Audrey Wagner ihr erstes Stück „It‘s just a Fase“ im öffentlichen Raum zeigen. Mirjam unterrichtete „Urban Contemporary“ im Atelier17 in Solothurn. Sie unterrichtete ausserdem Workshops im Urbanen Bereich für Jugendliche. 

 

2017 wurde ihr zudem für ihr Tanzstück „It‘s not just a dream“ der Kulturförderbeitrag vom Azeiger Verband in Solothurn verliehen. 


Nebendarsteller


Männer- und Damenriege Arch und Grenchen

Männerriege Arch unter der Leitung von Hans-Ueli Schlup und Frauenriege Arch unter Leitung von Kaja Bigler

 

Hans-Ueli leitet die Männerriege und den Turnverein in Arch 65+ seit mehreren Jahren. Er war in der Vergangenheit langjähriger Leiter des Turnvereins und Oberturner. Heute setzt er sich erfolgreich und mit grossem Engagement für aktive Sportgestaltung von Senioren in der Region Bern und Solothurn ein.

Bereits bei „Erzähl mir von morgen...“ waren die SeniorInnen als Nebendarsteller auf der Bühne zu sehen.

„Überdosis Freude“ mit 30 SeniorInnen aber auch aktiven TurnerInnen aus Grenchen und Arch auf die Bühne gehen


Künstlerische Beratung


Alexander Muheim, Co-Regie

Der gebürtige Berner hat die Schauspielschule der Hochschule für Musik und Theater Bern absolviert. Von 1981 bis 84 war er am Stadttheater Bern engagiert. Es folgten zahlreihe verschiedene Engagements an deutschen Bühnen sowie in Film und Fernsehen.

Seit 2004 arbeitet er kontinuierlich an der Ausweitung des Konzeptes TheaterTraum, das Theaterprojekte in Heimen und Kliniken in der Schweiz realisiert.

Pia Muheim, Kostüme

Pia, 1962 in Weinheim a.d. Bergstrasse geboren hat Modedesign in Frankfurt und Berlin studiert und verfügt über Internationale Film-, Werbung- und Fernseherfahrung. Seit 1992 wirkt sie in einem breiten Spektrum an Theaterarbeit mit dem Schwerpunkt Musiktheater insbesondere am Stadttheater Dortmund, der Oper Bonn sowie freie Theaterproduktionen. Seit 2005 übt sie freie Theaterarbeit in Bern im Ausstattungsbereich und in der Produktionsleitungserfahrung aus.



Fotos, Design und Redaktion


Monica Tarocco, Fotografie

Monica ist eine italienische Fotografin mit Sitz in Bern. Nach ihrem Kunststudium in Italien setzte sie ihre fotografische Karriere in der Schweiz fort und dokumentierte mit persönlicher und kreativer Handschrift wichtige Ereignisse in unserem Leben und spezialisierte sich auf Hochzeitsfotografie. Monicas Webseite

Melanie Kocher, Fotografie

Als Tochter eines passionierten Fotografen war sie bereits seit sie denken kann mit der Fotografie in Berührung. Das Fieber packte sie selber jedoch erst etwas später. Autodidaktisch begann sie sich dann intensiv mit der Materie auseinander zu setzen. 2016 absolvierte sie zudem beim Fotografieinstitut den Lehrgang "professionelle Fotografie". Melanies Webseite


Ivan Reber, Concept Artist

Ivan ist Illustrator, Concept Artist und Designer. Seit 2015 arbeitet er als Digital Artist Freelancer. Er erstellt Concept Art und Illustrationen für Filme und Spiele. Weiter designed er Innenarchitektur für internationale Wellness Firmen und Schweizer Uhren. Ivans Webseite

Vanessa Simili

Nach 12 Jahren in Zürich ist ihr Lebens­mittel­punkt nun Bern, wo sie seit 2016 wohnt. Nach dem Lizenziat in Germanistik, Philosophie und Inter­nationalen Beziehungen an der Universität Zürich war sie als wissen­schaftliche Mit­arbeiterin im Bereich der Sozio­linguistik tätig sowie als Deutsch­lehrerin, Zeitungs­produzentin und Galerie­assistentin. Seit 2002 arbeitet sie als Korrektorin und freie Journalistin, sie schreibt vor­wiegend zu sozio­politischen und kulturellen Themen. Vanessas Webseite